Beschreibung des Museum "Im Dorf"

 
Das Gebäude, ein stattliches Betzinger Bauernhaus, ist selbst einzigartiges und größtes  Exponat des Museums. Die Räume sind entsprechend ihrer früheren  Nutzung eingerichtet und bestimmen die inhaltliche Gliederung des Hauses.
 

 

Frontansicht des Betzinger Heimatmuseums
Betzinger Museum Im Dorf
Betzingen gehörte mit seiner auffallenden Tracht, den Trippelhäusern und den ausgeprägten bäuerlichen Lebensformen, aber auch durch seine frühe industrielle Erschließung zu den bemerkenswertesten Dörfern Schwabens. 

Im Museum "Im Dorf" wird die ländliche Dorfkultur im 19. Jahrhundert  und deren Wandel durch die Industrialisierung deutlich.

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Die letzten Bewohner des Hauses "Im Dorf 16" waren Barbara und Fritz Bauer Barbara und Fritz Bauer, die letzten Bewohner des Hauses
Das Museumsgebäude "Im Dorf 16", ein sogenanntes Trippelhaus, wurde 1745 von einem vermögenden Schultheißen erbaut. Das Anwesen gehörte zu den Lehenshöfen der Reutlinger Pfründenpflege, die auch die Abgaben erhielt. Über viele Generationen hinweg wurde hier Landwirtschaft   betrieben. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Hof im Besitz eines der letzten Haupterwerbsbauern. Der Trippel, die steile Freitreppe, ist typisch für die Betzinger Bauernhäuser. Der Aufgang zur Wohnung wurde vermutlich um Raum zu sparen im ersten Obergeschoss ins Freie verlegt.