Computer der Firma Commodore  1981 bringt Commodore den "Volkscomputer" VC20 auf den  Markt. Die Ausstattung ist mit 3,5 unter Basic nutzbaren KBytes  eher bescheiden, dennoch wird der Rechner als Heimcomputer ein  voller Erfolg: er verkauft sich mehr als zweimillionenmal (bei einem  Preis von ca. 1000 DM!). Mit dem Erscheinen des VC20 teilt  Commodore seine Entwicklungen auf, es werden jetzt getrennt Heimcomputer (wie eben der VC20 und später der C64) und Büromaschinen (CBM-Linie) produziert. 
Die CBM-Büromaschinenreihe wird durch die Einführung der 8000-Serie nach oben erweitert
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Der "Volkscomputer" VC20






Der "Brotkasten" C64
1982 wird der Commodore 64 in den USA vorgestellt. Erstmals wird bei einem Heimcomputer ab Werk eine
Gesa mtspeichermenge von 64 KByte angeboten, gepaart mit zu dieser Zeit absolut hervorragenden Grafik- und Soundeigenschaften. Der Erfolg des C64 ist Legende, das Gerät  wird bis zu seiner Einstellung weltweit über 10.000.000 mal verkauft (und auch heute noch sehr gerne benutzt . 
1983 kommt der C64 auf den deutschen Markt und löst auch hier einen  Heimcomputer-Boom aus (Einführungspreis ca.1300 DM). Wenig später wird auch die
             tragbare Version des C64, der SX64, herausgebracht. 


1985 erscheint der langerwartete größere Bruder des C64: der  C128. Wie der im gleichen Jahr erhältliche Atari 130XE und der  später erscheinende Schneider CPC 6128 wird der C128 mit 128  KByte RAM ausgeliefert (die allerdings nur durch Bankswitching  verwaltbar sind). Im C128 kommen gleich zwei CPUs zum Einsatz  (wenn auch nicht gleichzeitig): ein 8502 (6502-kompatibel) und ein Z80-Prozessor. Letzterer
ermöglicht es, auf dem C128 das professionelle Betriebssystem CP/M zu fahren, welches
selbst aber praktisch schon von MS-DOS verdrängt wurde und daher nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Dennoch ist das Programmangebot für CP/M riesig.
Der C128
Die beiden anderen  möglichen Betriebsarten des C128 sind der neue C128-Modus (mit dem mächtigen Basic 7.0) und ein (nahezu) vollständig  kompatibler C64-Modus. Leider wird der C128 von Käufern und Softwarefirmen auf den C64-Modus reduziert, es erscheinen nur wenige Programme speziell für den neuen Computer. Dadurch wiederum scheuen viele die Mehrausgabe für den C128, denn mit einem C64 kann man C64-Programme nunmal billiger nutzen. Der C128 erscheint später auch in einer Variante mit abgesetzter Tastatur und eingebautem Laufwerk unter dem Namen C128D


Der Amiga
Commodore stellt am 23.7.1985 im Lincoln Center, New York den Amiga (später in Amiga 1000 umbenannt) vor. Der Rechner schlägt in Bezug auf Grafik und Ton alles bisher Dagewesene, selbst Apples Macintosh und den ST von Atari. Genau wie bei  Mac und ST arbeitet im Inneren des Amiga der 68000-Prozessor  von Motorola, allerdings wird dieser auch noch von speziellen  Custom Chips unterstützt, was einen zusätzlichen Geschwindigkeitsgewinn bringt. Mit dem Amiga hält eine grafische Benutzeroberfläche  ("Workbench") Einzug, die sogar präemptives Multitasking beherrscht. All das hat allerdings auch seinen Preis: bei seiner Einführung kostet der Amiga noch über 6000 DM. 
1986 wird der Amiga 1000 endlich in Deutschland ausgeliefert. Wegen des hohen Preises verkauft er sich allerdings nicht gerade in berauschenden Stückzahlen. 
1987 werden die beiden Nachfolgemodelle des Amiga 1000, der Amiga 2000 und der Amiga 500 herausgebracht. Der Amiga 500 ist in der Tradition von VC20 und C64 ein
Tastaturrechner und wird auch folgerichtig als Heimcomputer vermarktet, der Amiga 2000 kommt als Desktop-Variante mit Steckplätzen für Erweiterungskarten als professionelle
Maschine auf den Markt. Ansonsten sind die neuen Modelle praktisch identisch zum Amiga 1000
1988 wird der Amiga 2500 vorgestellt. Eigentlich handelt es sich dabei nur um einen normalen Amiga 2000, der mit verschiedenen Zusatzkarten erweitert wurde. So hat z.B. der 2500AT eine eingebaute 80286-Brückenkarte, der 2500UX eine Turbokarte mit MC68020 (und Unix, daher das UX). 

1990 kommt der schon lange erwartete Amiga 3000 endlich auf den Markt. Als erstes  Amiga-Modell verfügt er über Zorro-III-Slots, einen integrierten SCSI-Hostadapter und den
leicht verbesserten ECS-Chipsatz. Die Architektur des A3000 ist komplett auf 32 Bit  ausgelegt. Als Prozessor kommt der Motorola 68030 zum Einsatz, vereinzelt gibt es später
auch Modelle mit einem 68040. Erstmalig wird das neue OS 2.0 mitgeliefert, das etliche Bugfixes und Verbesserungen gegenüber der Version 1.x beinhaltet.