Erdgeschoss
Im ersten Stock

 
Pferde- und Kuhstall: Mastviehhaltung, Milchwirtschaft, Hausbau,  Arbeiten im Wald und im Steinbruch. Wohnstube: In der Stube, als einzig beheizbarem Raum eines Bauernhauses, wird Wohnen, Arbeiten und soziales Miteinander gezeigt. 
Schweinestall: In einer Inszenierung wird die harte Frauenarbeit des Waschens und der Vorgang einer Hausschlachtung verbunden. Schlafkammer: Die neue Wohnkultur des 19. Jahrhunderts wird in einem Zeitschnitt verdeutlicht: Linoleum statt Holzfußboden, Tapeten statt  gekalkte Wände, Möbel mit Furnierimitation. Weitere Themen: Das neue Brautkleid, Heirat, Säuglingssterblichkeit.
Weberdunk: Das Weben war für viele Betzinger neben der Landwirtschaft ein lebensnotwendiger Nebenverdienst. Später fanden die Handweber in
den Textilfabriken Arbeit.
Küche: Die Entwicklung des Koch- und Eßgeschirrs und derErnährungswandel werden mit einer chronologischen Reihe - vom irdenen Geschirr über Steingut und Zinnschüsseln bis hin zu emaillierten Gefäßen und Porzellan - gezeigt.
Tenne: Ein Elektromotor vom Anfang des 20. Jahrhunderts steht für die Mechanisierung: Mit Transmissionen wurden Dreschmaschinen,
Windfegen, Kleesamenreiben und andere Maschinen angetrieben.
Vorratskammer: Neben den traditionellen bäuerlichen
Haltbarkeitsverfahren - Essig- und Schmalzhafen, Gefäßen mit eingelegten Eiern, Einmachgläsern - werden Dosen, Packungen und Werbematerialien
der frühen Nahrungsmittelindustrie ausgestellt.
Ausgedingkammer: Da in den Bauernhäuser meist mehrere Generationen unter einem Dach vereint waren, gab es spezielle Räumlichkeiten für die Alten, die sog. Ausgedingkammer.
In dieser Kammer sind neben dem Himmelbett auch noch bemalte Möbel aus Betzingen und diverses Trachtenzubehör zu sehen, wie z.B. der unten abgebildete "Brustblätz"
  Trachtenraum: Die Betzinger Tracht stieß durch ihre außergewöhnliche Farbigkeit und ihre verschiedenen Erscheinungsformen in ganz Deutschland auf großes Interesse.