Fritz Szepan
Fritz Szepan (1907-1974),  einer der erfolgreichsten deutschen Nationalspieler vor dem 2. Weltkrieg wurde am 2. September 1907 in Gelsenkirchen geboren. Zwischen 1916 und 1950 spielte er ausschließlich für den FC Schalke 04, mit dem er sechsmal die deutsche Meisterschaft gewann (1934, 1935, 1937, 1939, 1940 und 1942) und einmal DFB-Pokal-Sieger (1937) wurde. Damals war es üblich, dass fast alle Spieler aus Schalke stammten, bzw. "keiner weiter als 30 Pfennig mit der Straßenbahn entfernt wohnt" wie dies Ernst Kuzorra einmal formuliert hatte. 
Zusammen mit seinem Schwager Ernst Kuzorra bildete der Halbstürmer und Mittelfeldspieler Fritz Szepan das Herz der erfolgreichen Schalker Mannschaft. Szepan und Kuzorra verwirrten die Gegner mit ihrem legendär gewordenen Kombinationsspiel, dem so genannten „Schalker Kreisel", Synonym für das schnelle und indirekte Flachpass-Spiel. Szepan bestritt zwischen 1929 und 1939 34 Länderspiele (acht Tore), davon 30 als Spielführer. Er nahm an den Weltmeisterschafts-Endrunden 1934 in Italien und 1938 in Frankreich teil. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1950 begann Szepan eine recht erfolgreiche Laufbahn als Trainer und Geschäftsmann. Er leitete die Mannschaften des Wuppertaler SV, des FC Schalke 04, von Rot-Weiß Essen und des TSV Marl-Hüls; mit Essen wurde Szepan 1955 deutscher Meister. Von 1964 bis 1967 bekleidete er das Präsidentenamt beim FC Schalke 04. Fritz Szepan starb am 14. Dezember 1974 in Gelsenkirchen.